Theatron, die Story!

Live at Theatron – Raffaele Quarta Band
Ein Live-Album, das sich wie ein zeitloses Märchen anfühlt.
Das herausragendste Konzert der Band – eine lebendige, facettenreiche Sommerreise nach Süditalien, wird präsentiert von Raffaele Quarta Band
und Soulsister Music Publishing.

Live aufgenommen auf Münchens wichtigster und renommiertester Sommerbühne – einem Amphitheater, gefüllt mit über 2.000 aufmerksamen, begeisterten und mitgehenden
Zuschauern im Herzen des Olympiaparks – wurde das Album vom Bandleader selbst
über einen Zeitraum von neun Monaten abgemischt. Neun Monate – wie eine Schwangerschaftszeit.
Nach eigener Aussage der Band war es ihr bestes Konzert überhaupt; nicht nur wegen des Klangs und der Techniker – die sowohl kompetent als auch sympathisch waren –, sondern weil die Raffaele Quarta Band ein bis dahin unerreichtes Maß an musikalischer Synergie und harmonischem
Zusammenspiel erreichte.
Es beginnt mit einem fast an Pink Floyd erinnernden Intro, das bei „Soleadò“ auf Latin-Fusion im Stil von Santana trifft, geht dann über in die Ballade „Sangue Zingaro“, bei der das Publikum auf den Offbeat klatscht, bevor es zur italienischen Rumba von „Piri Piri“ wechselt, wo sich Mandoline und andere Instrumente virtuose Soli zuspielen, die stets der Musik dienen, statt nur zur Schau gestellt zu werden.

Bei „S’Agapò“, einer Hommage an Griechenland – die Wiege der europäischen Kultur – kommen vier Background-Sängerinnen auf die Bühne, darunter Raffaeles Mutter.

Als Nächstes folgt „Sogni Viola“, eine rockige Tarantella mit einem weiteren Wirbelwind an Soli und einem Rhythmus, der es unmöglich macht, nicht zu tanzen – oder zumindest mitzusingen.

„Cioccolata“, ein Klassiker der Band, wird mit einem Reggaeton-Beat dargeboten,
zu einem Zeitpunkt, an dem das Theatron-Publikum seine Stimmbänder bereits aufgewärmt hat.

Der vorletzte Titel, „Mayonese Song“ – ein Bonustrack –, ist eine Cha-Cha-Cha-Klage
über endlose Verzögerungen durch Verkehr und Baustellen; er fängt die hektische Eile ein, das Ziel möglichst pünktlich zu erreichen, während man – wie Mayonnaise – geschmeidig dahingleitet.

Das Album findet mit „Raffaello Il Menestrello“ – einer italienischen Version von „Stairway to Heaven“ – einen glanzvollen Abschluss; das Stück beginnt als Madrigal und steigert sich zu einem
explosiven Heavy-Metal-Finale, gekrönt von einem Leadgitarren-Solo von Raffaeles Bruder Claudio.
Das Publikum singt die eingängige Melodie immer wieder mit und will das Ende kaum wahrhaben, bis die Band für ein letztes, explosives Finale auf die Bühne zurückkehrt!
G
enau das macht das Album aus: eine großartige Musikerfamilie – vereint im Geiste (Basia, Vanessa, Diana, Falke, Mert, Wolfgang) und durch das Blutband (Claudio, der Bruder, und Silvana, die Mutter).
Es ist eine Hommage an ihren verstorbenen Vater Danilo und erinnert uns daran, dass wahre Musik unsterblich ist.
RQ – 23-7-26